Sammelsurium

sammeln_finden_bedenken


Während des Schreibens bringe ich den Text dazu sich auszudehnen – im Stillen, im Raum, am Holztisch, auf dem Arbeitsstuhl oder beim Gehen. Im Atelier entstehen die Gedichte auf dem ersten leeren Blatt; errungen, erkämpft oder federleicht notiert – auf dem Papier fixiert. Dann setzt die Bearbeitung ein: der Prozess des Beifügens, Wegnehmens, Dazugebens und Veränderns der kurzen Ursprungstexte. So entstehen nach und nach längere Textgedichte: Sie klären, verklären, skulpturieren, verweben sich mit den vorangehenden Gedichten und Textgedichten. Frei improvisiert nimmt die Musik den Text auf und schafft ein Publikumserlebnis.


Veinintalu Lõo Lüscher&Matiesen Muhumaa

„winegrower’s earth“ and „being“

So, was ist eigentlich Kunst?
tere tulemast!


Tag der Poesie

Da sitzt du in der Zeit
Und fliessend sich der Buchtext bietet
im Augenschein und länger
An all die Dinge in Gedanken

Und draussen tobt so manches
Augen und Ohren, die vernehmen und erleben
Alles wurde dann,
was Zeit uns bringt mit all den Grenzen


Tryptichon und stiller Verlust
Im Stillen.

      1. Intro

      2. II

      3. III


FIM Festival
Im Unternehmen Mitte, Safe, in Basel

Tag 1: Non-stop-Improvisationen
Kurzweilig! Und alles war dabei! Was soll ich da noch sagen… STROM!

Tag 2: Happy FIM-Hours.
Qu’est-ce-que je dis? Spettacolare! Vielfältig und bereichert glücklich!

Im Glashaus, Rieselfeld, Freiburg im Breisgau
3. Tag: Gala-Konzert
aufregend im doppelten Sinne
mit mehr Publikum
an fremdem Orten
mit vielen Ideen


Verstärktes Papier – Zeilenmusik: Lesung und Vertonung auf dem Gellertgut

Vielen herzlichen Dank an die Zuhörerschaft; ihr wart wunderbar!

vorhin vernahmst du ein Rauschen
aus Gedanken
schwangen Worte mit
im Fluss die Bilder
gaben
immer wieder neues

eben hörte ich noch ein Geraune
aus Stimmen
ertönten Lettern
im Strom
 die Gedanken
geben
wörterlang das Neue


CD Projekt

Spiegelungen – Zwanzig Stunden
Von Dienstag Morgen bis Mittwoch Morgen machte ich die Aufnahmen für das Projekt „Spiegelungen Zwanzig Stunden“.

Das Projekt lehnt sich an die Aufführung zur Finissage einer Ausstellung Markus Clauwaerts an. Die Idee des Settings musste ich weiterverfolgen.

Die einzelnen Stücke bestehen jeweils aus zwei oder drei zeitlich nacheinander vorgenommenen Aufnahmen. Zur ersten abgespielten Aufnahmespur wurde eine zweite aufgenommen; so entstand gewissermassen eine zweite Improvisation. Bei den ersten Stücken verwendete ich noch das Bose L1, für die nachfolgenden nahm ich mit dem Kopfhörer auf.
Diese zwei oder drei Aufnahmen – die erste und die zweite gemeinsame oder die erste, zweite oder dritte einzeln wieder abspielbare – sollten je einen Zyklus bilden. Je nach Länge sollten so vier bis fünf Zyklen aus acht bis zehn Aufnahmestücken entstehen.

Beim Mastering stellte sich heraus, dass meist die Gesamtaufnahmen genügen. Bei zwei Aufnahmen mit dem Kopfhörer entstanden zwei Zyklen mit den Teilaufnahmen. Finden unter Compilations.


Finissage im Gellertgut

Die Musikaufnahmen der zwei Pianobeiträge zur Finissage Markus Clauwaerts im Gellertgut sind online unter den Compilations abrufbar.
Als Spiegelungen eigenes wieder hören lassen.

Einblicke in die Musik
Was es gewesen ist
Aufgenommen, konserviert
Gehörtes und Vernommenes
Gelöst wieder eingebracht
Verändert im Zusammenspiel
Als Ganzes

Einblicke in das Bild
Was es ist
Grenzen der Spiegelung
vertikale und horizontale Spannung
aufgelöst und zusammengetragen
in Temepra, Öl und Hintergrund
In der Welt, in der wir sehen

Ich dem verfalle nicht / du?

Bild 1 von 5


      4. Stuecke zeichnen

Stuecke_zeichnen


bernhardknab.ch Wer Gedichte nach dem zeitmessenden Verfahren analysieren möchte, kann hier meine Schrift anfordern. Metrik_Taktzeichen

bernhardknab.ch Il professore Giuseppe Bonghi ha gentilmente pubblicato uno dei miei lavori: Il sogno nei canti di Leopardi con la bibliografia. Premi „commando + s“ per poter caricarlo.

bernhardknab.ch Ein Übungsstück für Literaturinteressierte der Lyrik Gertrud Kolmars

bernhardknab.ch Un lavoro dell’anno 2000 per quelli che s’interessano dell’etimologia della parola „cultura“.


Arbeitsraum heisst: Landschaften erkunden!
Arbeitsraum

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